Wirkprinzip – multimodale apparative Ästhetik
Das System basiert auf einem multimodalen Behandlungskonzept, das Radiofrequenz, Elektrostimulation (EMS), Mesoporation sowie LED-/Farblichttherapie kombiniert. Ziel ist die umfassende Stimulation dermaler und subdermaler Strukturen im Rahmen nicht-invasiver ästhetischer Anwendungen. Diese eignen sich insbesondere zur Behandlung von Hautlaxität, Faltenbildung, Narbengewebe, Striae und Cellulite sowie zur unterstützenden Körperkonturierung. Ergänzend kann das System zur muskulären Tonisierung sowie zur Behandlung reifer oder beanspruchter Hautareale, beispielsweise im Handbereich, eingesetzt werden.
Die kontrollierte, volumetrische Erwärmung des Gewebes durch Radiofrequenzenergie führt zu einer gezielten Aktivierung fibroblastischer Prozesse. Dadurch werden die natürlichen Mechanismen der Kollagen- und Elastinbildung unterstützt und die Gewebestruktur nachhaltig stimuliert. Die integrierte EMS-Technologie ergänzt diesen Effekt durch gezielte muskuläre Aktivierung und kann zur Verbesserung der Gewebefestigkeit beitragen. Parallel unterstützt die Mesoporation eine temporäre, reversible Erhöhung der Hautpermeabilität, wodurch die Aufnahme ausgewählter Wirkstoffe in tiefere Hautschichten verbessert werden kann.
Virtuelle Mesotherapie (HPC-Technologie)
Die virtuelle Mesotherapie basiert auf einer spezifischen Modulation der Radiofrequenzenergie. Diese wirkt auf die Lipidstrukturen von Zellmembranen und führt zu einer vorübergehenden Reorganisation der Lipidschichten. Im Zuge dieses Prozesses kann die Hautpermeabilität kurzfristig erhöht werden, indem sich temporär Mikrokanäle in der Hautstruktur bilden. Dadurch wird die transdermale Penetration von Wirkstoffen deutlich verbessert und deren Wirkung im Gewebe unterstützt.
Diese Veränderung ist vollständig reversibel: Nach der Applikation reorganisieren sich die Zellstrukturen selbstständig, und die Mikrokanäle schließen sich wieder vollständig. Das Verfahren unterstützt somit sowohl die interzelluläre als auch intrazelluläre Verteilung von Wirkstoffen im Gewebe.
LED- und Farblichttherapie
Die ergänzende Anwendung von LED-/Farblicht basiert auf definierten Wellenlängen des sichtbaren Spektrums. Diese können photobiologische Prozesse im Gewebe stimulieren und so zur Unterstützung zellulärer Aktivität und Hautfunktionen beitragen. Die unterschiedlichen Lichtfarben werden gezielt eingesetzt, um regulatorische Prozesse der Haut zu unterstützen und das Gewebegleichgewicht positiv zu beeinflussen. Darüber hinaus kann die Farblichtanwendung das subjektive Wohlbefinden während der Behandlung ergänzend unterstützen.
Das System kombiniert (basierend auf modernster Forschung) mehrere physikalische und biostimulative Verfahren zu einem ganzheitlichen, nicht-invasiven Behandlungskonzept. Durch die synergetische Wirkung von Radiofrequenz, EMS, Mesoporation, virtueller Mesotherapie und LED-/Farblicht wird die gezielte Stimulation von Haut, Gewebe und Muskulatur ermöglicht – mit dem Ziel, die ästhetischen Behandlungsergebnisse nachhaltig zu unterstützen und zu optimieren.